Schlaf bei Babys und Kindern: Was Eltern wissen sollten
Für frischgebackene Eltern ist das Thema Schlaf bei Babys und Kindern eines der wichtigsten und oft auch nervenaufreibendsten. Kaum eine Frage wird häufiger gestellt als: Wie lange schlafen Babys eigentlich? Ist unruhiger Schlaf normal? Und wie entwickelt sich der Schlafrhythmus im Laufe der Monate und Jahre? In unserem Ratgeber geben wir Ihnen die wichtigsten Antworten und Orientierung dazu, was normal ist, wann sie eingreifen sollten und wie sie mit der richtigen Ausstattung zu einem gesunden und erholsamen Schlaf Ihrer Kinder beitragen können.

Inhalt des Artikels:
- Wie viel schlafen Babys und warum so viel?
- Warum schlafen Babys unruhig?
- Wie erkenne ich Müdigkeit bei meinem Kind?
- Schlaf im ersten Jahr – ein Überblick
- Sicherheit im Schlaf: Worauf Eltern achten können
- Schlaf bei Kleinkindern – zwischen 2 und 5 Jahren
- Schlaf bei älteren Kindern – ab dem Schulalter
- Die richtige Schlafausstattung für Babys und Kinder
- Jedes Kind schläft anders und das ist normal
Wie viel schlafen Babys und warum so viel?
Neugeborene verbringen in den ersten Lebenswochen den Großteil des Tages im Schlaf. Im Schnitt sind es 16 bis 18 Stunden pro Tag. Doch diese Zeit verteilt sich nicht auf lange Schlafblöcke, sondern auf viele kürzere Phasen. Von „Stunden am Stück“ kann in den ersten Monaten kaum die Rede sein. Das ist völlig normal, denn Babys müssen ihren Schlaf-Wach-Rhythmus erst entwickeln.
Mit zunehmendem Alter verkürzt sich die Gesamtschlafzeit langsam:
- 0-3 Monate: 16-18 Stunden täglich, meist in 2-4-Stunden-Phasen
- 3-6 Monate: 14-16 Stunden täglich, die längste Nachtphase wird langsam länger
- 6-12 Monate: 12-15 Stunden täglich, erste Schlafroutinen entstehen
- ab 12 Monaten: etwa 12-14 Stunden täglich, mit einer Hauptschlafenszeit in der Nacht und ein bis zwei Schläfchen am Tag
Eltern sollten sich bewusst machen: Babys brauchen diesen vielen Schlaf, um zu wachsen und das Erlebte zu verarbeiten.

Warum schlafen Babys unruhig?
Geräusche, Bewegungen oder ein plötzliches Aufschrecken gehören in den ersten Monaten zum typischen Schlafbild. Ein unruhiger Schlaf bei Babys ist daher meist kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil: Er zeigt, dass das Nervensystem arbeitet und sich entwickelt.
Erst nach einigen Monaten lernen Babys, langsam zur Ruhe zu kommen und längere Phasen durchzuschlafen. Bis dahin sind kurze Wachphasen, nächtliches Trinken und gelegentliches Weinen völlig normal. Eltern sollten Geduld haben und ihr Kind liebevoll begleiten, wenn es Hilfe braucht, um wieder in den Schlaf zu finden.
Wie erkenne ich Müdigkeit bei meinem Kind?
Oft fragen sich Eltern: „Wann schläft mein Baby?“ oder besser gesagt: „Wann sollte es schlafen?“ Die Antwort liegt in den kleinen Anzeichen von Müdigkeit, die Babys senden:
- Reiben der Augen oder Ohren
- Gähnen
- Unruhige Bewegungen, Quengeln oder Weinen
- Fixieren eines Punktes, Rückzug aus dem Geschehen

Wer diese Signale rechtzeitig wahrnimmt, erleichtert dem Kind das Einschlafen – noch bevor es völlig übermüdet ist.
Schlaf im ersten Jahr – ein Überblick
Im ersten Lebensjahr verändert sich das Schlafverhalten deutlich. Während ein wenige Monate altes Baby noch rund um die Uhr schläft, beginnt es ab etwa 6 Monaten, einen Tag-Nacht-Rhythmus zu entwickeln. Zwischen dem 9. und 12. Monat sind die meisten Kinder in der Lage, längere Nachtphasen von 5–6 Stunden am Stück zu schlafen – wenn auch nicht immer regelmäßig.
Auch wichtig: Jedes Kind ist anders. Manche schlafen mit 12 Monaten schon durch, andere brauchen bis zum 2. Geburtstag Unterstützung in der Nacht. Beides ist völlig normal.
Sicherheit im Schlaf: Worauf Eltern achten können
Eltern wünschen sich vor allem, dass ihr Kind behütet schläft. Einige einfache Maßnahmen tragen dazu bei, dass die Schlafumgebung sicher und angenehm bleibt:
- Das Kind schläft im eigenen Bettchen, aber im Elternschlafzimmer (in den ersten Monaten)
- Auf dem Rücken schlafen lassen, solange es noch nicht selbstständig die Lage wechseln kann
- Eine feste, atmungsaktive Matratze verwenden
- Keine Kissen, Decken oder Kuscheltiere im Babybett
- Auf eine angenehme Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad achten, um Überhitzung zu vermeiden

So entsteht eine Umgebung, in der sich Babys und Kinder geborgen fühlen und leichter zur Ruhe kommen können.
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Schlaf bei Kleinkindern – zwischen 2 und 5 Jahren
Nach dem zweiten Geburtstag verändert sich das Schlafverhalten erneut. Viele Kinder benötigen noch ein Mittagsschläfchen, manche verabschieden sich aber schon im dritten Lebensjahr davon. Insgesamt liegt die Schlafdauer in dieser Phase meist bei 11 bis 13 Stunden pro Tag. Entscheidend ist weniger die genaue Stundenzahl, sondern dass das Kind ausgeschlafen wirkt und tagsüber ausgeglichen ist.
Mit zunehmendem Alter tauchen neue Themen auf: Manche Kinder fürchten sich plötzlich vor der Dunkelheit, andere verarbeiten tagsüber Erlebtes intensiver und haben unruhige Nächte. Eltern können hier mit beruhigenden Ritualen, einem Nachtlicht oder einem kurzen Gespräch vor dem Einschlafen unterstützen.

Schlaf bei älteren Kindern – ab dem Schulalter
Sobald Kinder in die Schule kommen, ist ein regelmäßiger Schlafrhythmus besonders wichtig. Die meisten Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren benötigen etwa 9 bis 11 Stunden Schlaf, um konzentriert und leistungsfähig zu sein. Unregelmäßige Bettgehzeiten, Mediennutzung vor dem Einschlafen oder zu viele Reize am Abend können den Schlaf jedoch stören.
Ein fester Tagesablauf, ausreichend Bewegung im Freien und ein klarer Abendrhythmus helfen, dass Kinder gesunden Schlaf finden. Auch hier spielt die richtige Schlafumgebung eine Rolle: eine passende Kindermatratze, atmungsaktive Bettwäsche und ein ruhiges Schlafzimmer tragen erheblich dazu bei, dass die Nächte erholsam verlaufen.
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Die richtige Schlafausstattung für Babys und Kinder
Neben Liebe, Geduld und Aufmerksamkeit entscheidet auch die richtige Ausstattung über gesunden Kinderschlaf. Produkte, die Eltern bei uns finden, sind speziell auf die Bedürfnisse von Babys und Kindern abgestimmt:
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Matratzen: Stützend, atmungsaktiv und frei von Schadstoffen – wichtig für Sicherheit und Komfort.
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Kissen: Erst ab etwa 2 Jahren empfohlen, dann aber ergonomisch angepasst und leicht zu pflegen.
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Bettdecken: Leichte, temperaturausgleichende Decken verhindern Überhitzung und sorgen dafür, dass das Kind nachts nicht auskühlt.
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Bettwäsche: Hautfreundliche Materialien schaffen ein angenehmes Schlafklima.
So können Kinder leichter Schlaf finden und Eltern haben die Gewissheit, alles für einen guten Start in die Nacht getan zu haben.
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Jedes Kind schläft anders und das ist normal
Ob das Baby unruhig schläft, ob es nur kurze Phasen durchhält oder schon früh längere Blöcke meistert: Alles gehört zu einer gesunden Entwicklung. Eltern dürfen darauf vertrauen, dass sich der Schlaf über die Monate und Jahre hinweg stabilisiert. Mit Geduld, passenden Ritualen und der richtigen Schlafumgebung entsteht Schritt für Schritt ein Rhythmus, der der ganzen Familie erholsame Nächte schenkt.
Wir beraten wir Sie und Ihr Kind gerne persönlich. In unserem Bettenfachgeschäft in Bad Rappenau können Sie verschiedene Decken, Kissen und Matratzen direkt ausprobieren. So finden Sie garantiert die perfekte Schlafausstattung für Ihr Kind. Wir freuen uns über Ihren Besuch! Bei Fragen erreichen Sie uns auch telefonisch unter 072 64 / 9 59 96 18 oder per E-Mail an info@gailing-schlafkultur.de.























